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Seit Ende 1993 ist die Stadtkirchenkanzlei im neuen, heutigen technischen und organisatorischen Anforderungen entsprechenden Gebäude in der Hildesheimer Str. 165/167 untergebracht. Ihr "Stammhaus" lag in der Innenstadt und verfügte über max. 65 Arbeitsplätze, tatsächlich arbeiten heute einschl. aller Praktikanten, Auszubildenden und den in Projekten Beschäftigten 114 Menschen auf rd. 95 Stellen dort. Ein Großteil der Mitarbeiterstellen ist durch die Übernahme der Verwaltung von Auftragsangelegenheiten finanziert. Die Stadtkirchenkanzlei nimmt für die Kirchengemeinden im Wesentlichen die Aufgaben wahr, die in den übrigen Bereichen der Ev.-luth Landeskirche Hannovers die Kirchenkreisämter wahrnehmen.
Zum Aufgabenbereich: Finanz-, Geld-, Bau-, Liegenschafts-, Diakonie- und Personalverwaltung sowie das kirchliche Meldewesen und die Kirchenbuchverwaltung machen die Hauptaufgaben aus. 62 Kirchengemeinden, 11 übergemeindliche Einrichtungen, eine Vielzahl von Auftragsangelegenheiten, mancherlei Projekte, der Stadtkirchenverband selbst mit seinen Organen und Gremien und viele soziale Einrichtungen werden "versorgt". Wir verstehen uns als Dienstleistende, deren Ziel und Aufgabe es ist, die in der eigentlichen kirchlichen Arbeit Stehenden von möglichst vielen administrativen Arbeiten und Anforderungen zu befreien, Entscheidungen vorzubereiten, Alternativen zu entwickeln und für Finanzmittel zu sorgen.
Dabei stellen sich ständig neue Herausforderungen. Nachlassende kirchliche Finanzmittel sind Anlass für verstärkte Fantasie zu alternativen Finanzierungen. So spielen Stiftungen, Freundeskreise, Zweckvereine ebenso eine zunehmende Rolle wie die Mitteleinwerbung und Spenderpflege durch die sog. "freiwillige Gemeindespende" und das "Fundraising".
Die Stadtkirchenkanzlei hilft und begleitet bei allen Planungen und Projekten.
Ein paar Zahlen: Rund 3.000 Personalfälle werden bearbeitet und die Mitarbeitenden mit regelmäßigem Lohn versorgt. Für rd. 1.000 Wohnungen einschl. der Dienstwohnungen werden Mieten eingezogen und Nebenkosten abgerechnet, Pacht-, Nutzungs- und Erbpachtverträge werden verwaltet, Gebühren für 16 Friedhöfe geregelt. Rund 5.000 Plätze bilden die Grundlage für die Arbeit in 70 Kindertagesstätten. Daneben gilt es, das Diakonische Werk e.V. und weitere Einrichtungen, insbesondere die 6 Diakoniestationen, z.B. mit dem kaufmännischen Rechnungswesen einschl. Kosten- und Leistungsrechnung zu unterstützen. Die Aufgabenliste könnte fortgesetzt werden. Eine letzte Zahl: Für über 204.000 Personen werden die kirchlichen Meldedaten im Kirchenbuchamt um Taufen, Trauungen, Ein- und Austritte sowie Konfirmations- und Sterbedaten laufend aktualisiert. Zusätzlich werden für die gesamte Landeskirche die historischen Mitgliedsdaten vom Anfang der Kirchenbuchführung im Jahre 1524 bis zur Einführung der Standesämter für genealogische Forschungen vorgehalten.
Ein Angebot für die Gemeinden aus der Pflege dieser Daten ist die Begrüßung zuziehender Gemeindeglieder, da der Mitgliederpflege in unserer Zeit zunehmende Bedeutung zukommt. Dabei wird auf die Wohnsitzgemeinde mit ihren wichtigsten Daten hingewiesen und die Möglichkeit der Kontaktaufnahme erleichtert. Dies Angebot soll auch dazu beitragen, die Gemeindebüros von möglichst viel Post- und Verwaltungsarbeit entlasten.
Für derzeit 22 Gemeinden werden ca. 550 Briefe pro Monat einschließlich einer Anforderungspostkarte und dem Faltblatt des Stadtkirchenverbandes „Kirche von A - Z“ verschickt. Damit werden ca. 28 % der umgezogenen Gemeindeglieder im Verbandsgebiet erreicht. Der Stadtkirchenverband übernimmt die Kosten für das Faltblatt. Es steht auch den anderen Gemeinden zur Verfügung und sie sind gebeten, es ihren eigenen Begrüßungsaktionen beizufügen.
Nach einer Umfrage in den Pfarrämtern sind alle beteiligten Kirchengemeinden mit dem Service zufrieden.
Zur Organisation der Stadtkirchenkanzlei wird auf das „Organigramm“ verwiesen. Seit Sommer 2011 ist die Stadtkirchenkanzlei in 5 Abteilungen organisiert. Der Leiter der Kanzlei und seine beiden stellvertretenden Leitungen sind Ansprechpartner für die jeweils zugeordneten Abteilungen.
Die Kirchengemeinden und weitere „Kunden“ kennen ihre/ihren zuständige/n Mitarbeiterin/Mitarbeiter in der jeweiligen Abteilung und sprechen diese/diesen bei Fragen direkt an. Wenn Dritte Kontakt zu uns suchen, erreichen Sie uns am Besten über die in den Erläuterungen zum Organigramm dargestellten Kontaktdaten.
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