14. Mai 2002
Mehr Geld oder mehr Betreuung?
Nahaufnahme nimmt den Wahlkampf um die Familien ins Visier
Noch nie zuvor hat die Familie eine so große Rolle in einem Bundestagswahlkampf gespielt. Was vor zehn Jahren höchstens für Sonntagsreden gut war, steht bei den beiden großen Parteien diesmal ganz oben auf der Liste der Wahlkampfthemen: die Familienpolitik der kommenden Jahre. Während die CDU ein generelles Familiengeld in Höhe von 600 Euro für die ersten drei Erziehungsjahre einführen will, setzt die SPD auf deutliche Verbesserung der staatlichen Kinderbetreuungsangebote. Der Wahlkampf polarisiert das Thema Familienpolitik. Anlass genug für die Nahaufnahme, die Wahlversprechen der großen Parteien unter die Lupe zu nehmen.
„Vater, Mutter, Kindergeld – der Wahlkampf um die Familien“ soll in der Nahaufnahme am Pfingstmontag, 20. Mai, diskutiert werden. Die TV-Talkshow des evangelisch-lutherischen Stadtkirchenverbandes wird ab 19 Uhr im Offenen Kanal Hannover gesendet – ausnahmsweise wegen des Feiertags nicht live, sondern als ungeschnittene Aufzeichnung.
Die Bundestagskandidatinnen Monika Brüning (CDU) und Caren Marks (SPD) werden die familienpolitischen Programme ihrer Parteien vorstellen und verteidigen. Christine Volland, Geschäftsführerin des Dachverbandes der Familienverbände in Niedersachsen, wird gemeinsam mit ihrer Kollegin vom Evangelischen Aktionskreis für Familienfragen, Eva-Maria Zabbée, mit den beiden Politikerinnen ins Gespräch kommen. Dabei soll es auch um die Frage gehen, wie sich Familienpolitik nach der Tragödie von Erfurt möglicherweise neu orientieren muss.
Moderatoren sind Christine Rettig und Pastor Dirk Stelter.
Die Sendung läuft am 20.Mai ab 19 Uhr im Offenen Kanal (über Kabel Sonderkanal S11 – Euronews) sowie als Wiederholung am gleichen Abend ab 21 Uhr und am Sonnabend, 25.Mai., ab 19 Uhr.
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