20. Juni 2002
Friedensmeditation in der Ruine
Religionsgemeinschaften gestalten Hiroshimatag in St. Aegidien
Mit Meditationen, Gebeten und einer Kunst-Aktion soll in der St.-Aegidien-Ruine am Dienstag, 6. August, des Atombombenabwurfs auf Hiroshima gedacht und zum Frieden gemahnt werden. Gemeinsam mit der hannoverschen Marktkirchen-Gemeinde und dem Loccumer Arbeitskreis für Meditation werden Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Religionsgemeinschaften diesen Gedenktag gestalten.
Im Anschluß an die Gedenkstunde, zu der die Stadt Hannover einlädt und während der um 8.15 Uhr die Friedensglocke angeschlagen wird, wird es zwischen 9 und 18 Uhr jeweils zur vollen Stunde eine Friedensmeditation geben.
An der Andacht zum Ausklang des Tages, ab 18 Uhr, werden außerdem Mädchen und Jungen einer hannoverschen Schulklasse mit eigenen Gebeten sowie Studenten unter der Leitung des Benediktinermönchs Karl-Leo mit gregorianischen Gesängen mitwirken.
Mit ihrer Kunst-Aktion HERZ-KLANG sind Steinbildhauer an dem Geschehen in und um die Ruine beteiligt. Dazu werden innerhalb und außerhalb der St. Aegienkirche Granitsteine aufgestellt, die von den Künstlern abwechselnd mit Hammer und Meißel im Rhythmus des Herzschlags bearbeitet werden. Wie der Titel der Aktion nahelegt, geht es dabei nicht um das Entstehen von Skulpturen sondern um den Klang.
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