31. Oktober 2002
"Ameisen"-Ausverkauf in der Marktkirche
Beim Basar im Bödekersaal ist auch die ehemalige Bestuhlung zu haben
Auf treue und neue Freunde des Basars der hannoverschen Marktkirchen-Gemeinde warten diesmal über das traditionell üppige Angebot hinaus zusätzliche Attraktionen.
Während der Handels-Tage am 2. und 3. November werden im Bödekersaal unter dem mächtigen Kirchenschiff eine Klöpplerin und ein Schnitzer aus der Partnergemeinde Johanngeorgenstadt im Erzgebirge zu Gast sein und sich bei ihren Kunsthandwerken über die Schultern schauen lassen.
Außerdem besteht die Chance, sich mit inzwischen fast geschichtsträchtigen Sitzgelegenheiten auszustatten. Denn während des Basars soll der Restbestand der ersten Generation der Bestuhlung des Bödekersaals, die sogenannten „Ameisen“, verkauft werden.
Der Erlös des inzwischen 52. Basars ist für dringend erforderliche Sanierungsarbeiten an der Stadtkirche von Johanngeorgenstadt bestimmt. Mit einem musikalischen Gruß wird der Posaunenchor der dortigen Gemeinde die Besuchers am Portal der Marktkirche auf diesen Hintergrund einstimmen.
Damit der Erlös ein stattliches Volumen bekommt, laufen die Vorbereitungen seit langer Zeit auf vollen Touren. Beim Basar gibt es unter anderem einen reichhaltig bestückten Flohmarkt, eine Bücherecke mit ausgesuchten Liebhaberstücken, eine Weinstube, viele liebevoll gestaltete Handarbeiten, hausgemachte Marmeladen, Weihnachtskarten sowie ein prächtiges Frühstücks- und Kuchenbüfett. Darüber hinaus warten bei der Tombola interessante Gewinne auf die Mitspieler.
Geöffnet ist der Basar im Bödekersaal unter der Marktkirche am Sonnabend, 2. November, von 10 bis 17 Uhr sowie am Sonntag, 3. November, von 11.30 bis 13 Uhr. (js)
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