18. August 2003
Michael Schwach zeigt meditative Bilder
Ausstellung in der Kreuzkirche vom 24. August bis zum 18. September
Zu einem Miteinander vereinigen sich moderne und alte Sakralkunst in der Kreuzkirche. In der ältesten hannoverschen Kirche stellt Michael Schwach (Jahrgang 1961) für vier Wochen langformatige Bilder aus. Nach der Idee des in Hannover lebenden Künstlers sollen die stelenartigen parallel angeordneten Bilder die besondere Ausstrahlung des Kreuz-Kirchenraumes aufnehmen, unterstreichen und auf das Altarbild – Die Kreuzigung Jesu von Lukas Cranach – hinführen.
Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, 24. August, im Hochschulgottesdienst der Evangelischen Studentinnen- und Studentengemeinde. Er beginnt um 11 Uhr. Musikalische Akzente zum Sonntag “Christen und Juden” setzen dabei mit Jiddischen Liedern Kristine Gosemärker (Gitarre) und Anne-Bärbel Frassine (Gesang). Beide studieren an der Musikhochschule Hannover.
Die Ausstellung, die auch während der Langen Nacht der Kirchen in Hannover am Freitag, 5. September, ab 18 Uhr geöffnet sein wird, präsentiert zwölf Werke, die an Freskomalerei erinnern. Michael Schwach arbeitet auf Leinwand mit Acrylfarben und Schlagmetall auf gespachteltem Untergrund. Er versteht seine Werke als meditative Bilder und als Ausdruck innerer Empfindungen.
Gegenstand sind die spirituelle Dimension des Menschen, seine Einordnung im Kosmos und Rückbindung an die jenseitige Welt. Dabei versteht sich Michael Schwach nicht ausschließlich als christlicher Künstler, bedient sich aber durchaus einer christlichen Bildsprache und eines christlichen Bildprogramms.
Informationen zu den Öffnungszeiten der Ausstellung bitte unter der Telefonnummer 0511 – 35 37 49 24 erfragen.
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