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16. September 2003
Märchenzeit in der Markuskirche

Bereits zum sechsten Male steht die Kunst des Erzählens im Mittelpunkt

Erzählen ist Kommunikation von Mensch zu Mensch. Es verbindet Kulturen, zeigt Parallelen und Gegensätze auf. Das Erzählfest in der Markuskirche vom 2. bis 5. Oktober gewährt Einblicke in unterschiedliche Kulturen und zeigt Erzählkunst in vielfacher Form.

Das bereits sechste Erzählfest beginnt am Donnerstag, 2. Oktober, um 9 Uhr mit Erzählveranstaltungen für Kindergärten und Schulklassen.

Der Abend ist ab 20 Uhr mit „Hänsel und Gretel und die Vertreibung aus dem Paradies“ dem Geist gewidmet. In seinem Vortrag wird Professor Dr. Axel Denecke aufschlüsseln, was Märchen und Bibel gemeinsam haben. Ostjüdische Kultur zeigt die Bühne rebus bei „Engel in Fetzen“. Mit Geige und Papier werden jüdische Geschichten gespielt und erzählt sowie mit Musik aus der Klezmer-Tradition verbunden.

Eine neuere Form der Erzählkunst ist die moderne Bilderbucherzählung, zu der für Sonnabend, 4. Oktober, ab 15 Uhr ganz besonders alle Familien in die Markuskirche eingeladen sind.

Schon längst Tradition ist die lange Erzählnacht am Sonnabend: Von 20 Uhr bis Mitternacht berichten Märchen und Geschichten aus verschiedenen Ländern mit Witz, Humor und Sinnlichkeit von „Liebesleid und Liebesfreud“. Jana Raile, Sabine Lutkat, Gerhard Bosche und Reinhard Krüger machen mit Mimik, Gestik und Stimme die Welt der Märchen lebendig. Kulturen begegnen einander, spiegeln Altvertrautes wider und zeigen neue Wege.

Zum Abschluss des Erzählfestes wird am Sonntag, 5. Oktober ab 10.30 Uhr der märchenhafte Erntedankgottesdienst in der Markuskirche gefeiert.

Weitere Infos und Kartenreservierung unter www.fairytale.de/Termine/ oder am
Märchentelefon 0511/66 59 38.






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