10. November 2003
Gedenkfeier erinnert an Ludwig Adolf Petri
Vordenker und Mitbegründer der Landeskirche war Pastor der Kreuzkirche
Seinen Namen kennen nur noch Fachleute, doch sein Wirken hallt bis heute nach: Ludwig Adolf Petri, Doktor der Theologie ehrenhalber und von 1829 bis 1873 Pastor an der hannoverschen Kreuzkirche. Die war seinerzeit ein geistliches und kirchenpolitisches Zentrum. Und ihr Pastor Petri war einer der Vordenker und Mitbegründer der heutigen Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. An ihn und sein Wirken soll mit einer Gedenkfeier erinnert werden, die am Sonntag, 16. November, um 18 Uhr in der Kreuzkirche beginnt.
Schwerpunkt des Abends, zu dem Stadtsuperintendent Wolfgang Puschmann anlässlich der 200sten Wiederkehr des Geburtstages (16. 11.) von Petri einlädt, ist ein Vortrag von Dr. Thomas Jan Kück. Er ist Schulpastor in Bremervörde und sitzt im Beirat der Gesellschaft für Niedersächsische Kirchengeschichte. 1997 hat er in Göttingen mit einer Arbeit über Petri promoviert.
Musikalisch werden Axel La Deur (Orgel) sowie die Sopranistin Susanne Moldenhauer und Altistin Judith Kumfert die Feierstunde begleiten, während der auch der Präsident des Landeskirchenamtes, Dr. Eckhart von Vietinghoff, sprechen wird.
Im Anschluß an die Gedenkfeier ist ab ca. 19.30 Uhr Gelegenheit zum Besuch der Petri-Ausstellung in den Räumen der benachbarten Evangelischen Studentengemeinde. Diese Ausstellung wird nur am Abend des 200. Geburtstages von Ludwig Adolf Petri zu sehen sein.
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