18. Juni 2004
Musikalische Zeitreise begleitet Licht-Installation
Ein-Leuchtungen von Inge-Rose Lippok in der Aegidienkirche
Mit einem Querschnitt durch mehr als 600 Jahre Musikgeschichte begleitet ein Großaufgebot von hannoverschen Musikern am Dienstag, 22. Juni, die „Ein-Leuchtungen“ von Inge-Rose Lippok in der Ruine der Aegidienkirche. Die Künstlerin hat ihre Installation aus Licht und farbig-transparentem Material für die Wiedereinweihung der Aegidienkirche fertiggestellt.
Die Gedenkstätte für die Opfer der Kriege und der Gewalt mitten in der City war in den letzten elf Monaten grundlegend saniert worden und wird am 22. Juni ab 13 Uhr mit einem Festakt wieder seiner Bestimmung übergeben.
Für die musikalische Begleitung der Lippok-Ausstellung werden ab 19 Uhr in der Aegidienkirche Kompositionen im Spektrum zwischen Johannes Ciconia und Arvo Pärt erklingen.
Beteiligt sind daran: Claudia Iserloh (Akkordeon), Marktkirchenorganist Ulfert Smidt, der Handglockenchor Hannover, das Ensemble Blockruf, die Capella St. Crucis sowie die Gruppe Brassagaglia.
Außerdem wird eine Textgruppe Fragmente aus Werken in der Bandbreite zwischen Franz von Assisi und Hans Magnus Enzensberger lesen. Sie alle haben sich zum Projekt „Zeitreise“ zusammengefunden.
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