03. November 2004
Historische Schnäppchen beim Basar der Marktkirche
Erlös fließt für den Kindergarten und das Orgelprojekt
Auf treue und neue Freunde des Basars der hannoverschen Marktkirchen-Gemeinde warten diesmal über das traditionell üppige Angebot hinaus eine besondere Gelegenheit: Während der Handels-Tage am Sonnabend und Sonntag, 6. und 7. November, werden im Bödekersaal unter dem mächtigen Kirchenschiff inzwischen fast hichtsträchtige Sitzgelegenheiten offeriert.
Während des Basars sollen knapp drei Dutzend Exemplare der Oesterlen-Stühle aus dem Kirchenmobiliar verkauft werden. Diese Stühle sind allesamt reparaturbedürftig, wechseln dafür aber gegen eine Mindestspende von fünf Euro den Besitzer.
Architekt Dieter Oesterlen hatte die Sitzmöbel speziell für die wiederaufgebaute Marktkirche entworfen. Sein Raumkonzept sah ein flexible Bestuhlung anstelle der bis zur Zerstörung verwendeten langen Bankreihen vor. Der größte Teil der Holzstühle mit Bespannung ist noch heute im Einsatz.
Der Erlös des inzwischen 54. Basars ist für das Orgelprojekt der Marktkirche bestimmt sowie für den Kindergarten der Gemeinde, der damit eine Traum- und Kuschelecke realisieren will.
Damit der Erlös ein stattliches Volumen bekommt, laufen die Vorbereitungen seit langer Zeit auf vollen Touren. Beim Basar gibt es unter anderem einen reichhaltig bestückten Flohmarkt, eine Bücherecke mit ausgesuchten Liebhaberstücken, viele liebevoll gestaltete Handarbeiten, hausgemachte Marmeladen, Weihnachtskarten sowie ein prächtiges Kuchenbüfett. Darüber hinaus warten bei der Tombola interessante Gewinne auf die Mitspieler.
Geöffnet ist der Basar im Bödekersaal unter der Marktkirche am Sonnabend, 6. November, von 10 bis 17 Uhr sowie am Sonntag, 7. November,
von 11.30 bis 13 Uhr. (js)
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