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04. Oktober 2006
Neue Nähe zum Vaterunser

Wolfgang Z. Keller stellt Kunstobjekte zum Gebet in der Marktkirche aus

Ein Werkstattspind, zwei jugoslawische Betschemel, eine Spielzeugeisenbahn in Schwertform und ein Prachtspiegel: Vier von neun gestalteten Objekten, die Wolfgang Z. Keller vom 6. September bis 4. Oktober in der hannoverschen Marktkirche ausstellt.

Bei der Schaffung seiner Werke hat sich der freischaffende Künstler aus München an den Bitten des Vaterunsers orientiert. Jede Zeile des bekanntesten Gebetes der Christenheit bildete dabei die Basis für ein Exponat.

„Die Objekte sind sehr geeignet, den Menschen in ganz ungewohnter und origineller Weise das Vaterunser nahe zu bringen“, beschreibt die Projektskizze. Und weiter: Sie „vertiefen das Verständnis, wecken eine Fragehaltung und sind geeignet, den Menschen unmittelbar mit den Bitten des Vaterunsers vertraut zu machen.“

Die Marktkirche eröffnet die Ausstellung, die folgerichtig „Vaterunser“ betitelt ist, am Mittwoch, 6. September, um 17 Uhr mit einem Vortrag von Pastorin Hanna Kreisel-Liebermann zu den Bitten des Gebetes. Anschließend sind die Keller-Objekte während der Öffnungszeiten der Marktkirche - täglich von 10 - 18 Uhr - sowie natürlich während der Dritten Langen Nacht der Kirchen in Hannover am Freitag, 8. September, ab 18 Uhr zu sehen.

Eine Reihe von Treffpunkten in der Marktkirche, jeweils mittwochs ab 17 Uhr, begleitet die Werkschau mit folgenden Themen:

13. September: Gott als Vater und Mutter (Referent: N.N.)

20. September: Fulbert Steffensky spricht über „Gebet, die Flucht in den Blick der Güte“

27. September: Ruth Lapide fragt „Das Vaterunser – ein gemeinsames jüdisch-christliches Gebet?“

4. Oktober: Hamideh Mohagheghi überlegt „Juden, Christen, Muslime – Wie wir gemeinsam beten können“






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