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24. November 2006
Kriegskinder ohne Väter

Vortrag und Diskussion in Maria-Magdalenen

Mehr als 1,7 Millionen Witwen und fast 2,5 Millionen Halbwaisen hinterließen die 4 Millionen deutschen Wehrmachtstoten und -vermissten. Vaterlose Kriegskinder – wie Gerhard Schröder oder Olaf Henkel – sind bis heute ein "Massen-Phänomen", die psychischen Folgen sind nicht nur "individuelle Macken". Mehr oder weniger gelitten hatten sie schon seit dem Verlust des Vaters. Aber in vielen Rest-Familien war das Thema tabu.

In den letzten Jahren haben sich vaterlose Kriegskinder verstärkt auf die Suche nach ihren Vätern und den Folgen der eigenen Vaterlosigkeit in sich selbst gemacht. Auch die Wissenschaft hat sich des Themas angenommen und kann Hilfen anbieten.

Peter Hinrichsen und Hero Kuck, sind zwei dieser Kriegskinder, die sich auf die Suche gemacht haben. Was sie dabei erlebt, entdeckt und auch für die eigene Entwicklung gewonnen haben, erzählen sie am Freitag, 24. November, ab 18 Uhr im Gemeindehaus Maria-Magdalenen. Es ist auch ausreichend Zeit, Fragen zu stellen, zu diskutieren und eigene Erfahrungen einzubringen. Durch den Abend führt Pastor Dirk Stelter. (ds)






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