02. Dezember 2007
Nordstädter Kirchen gründen Stiftung
Kapitalerträge fließen zur Förderung von Diakonie und Kultur
Nach langer Planungs- und Vorbereitungszeit ist es am Sonntag, 2. Dezember, soweit: Die Nordstädter Kirchengemeinde feiert die Gründung ihrer eigenen Stiftung.
Aus diesem Anlass lädt die Gemeinde zu einem Gründungsfest im Anschluss an den Gottesdienst in der Christuskirche um 11 Uhr ein. In einem bunten musikalischen Rahmenprogramm werden Superintendent i. R. Theodor Bohlen und der Initiator der Bürgerstiftung Hannover, Professor Dr. Christian Pfeiffer sprechen. Ein Sektempfang und kleine Überraschungen für die Besucher runden das Programm ab.
Bei der Eröffnungsveranstaltung wird auch das „Stiftungsband“ präsentiert, das Förderer der Stiftung in den letzten sechs Monaten erstellt haben. Für je zwei Euro konnte bei allen Veranstaltungen der Kirchengemeinde ein Stoffstück erstanden werden, das Mitarbeiter vor Ort mit einer Nähmaschine an das Stiftungsband annähten. Dabei wurden persönliche Wünsche der Unterstützer ebenso berücksichtigt, wie auch die Anlässe der Veranstaltungen auf dem Stoffband verewigt. So wurden z.B. zur goldenen Konfirmation in der Kirchengemeinde goldene Stoffstücke eingefügt. „Wir hören erst auf zu nähen, wenn wir die Kirche mit dem Stifterband einwickeln können“, verspricht ein Mitglied der Arbeitsgruppe Stiftung.
Eine Stiftung ist ebenso wert- und sinnvoll wie nachhaltig: Mit jedem gestifteten Euro wachsen ihr Kapital und damit auch die Erträge dieses Kapitals. Das Stiftungskapital selbst bleibt unangetastet, während die Zinsen für die Arbeit in der Kirchengemeinde eingesetzt werden können.
Die “Stiftung der Ev.-luth. Nordstädter Kirchengemeinde in Hannover“, die als rechtsfähig und gemeinnützig bereits anerkannt ist, hat sich zum Ziel gesetzt, die Arbeit der Nordstädter Kirchengemeinde in den Bezirken der Luther- und der Christuskirche zu fördern. Neben einzelnen Projekten der Gemeinde sollen künftig mit den Zinsgeldern der Stiftung Mitarbeiterkosten mitgetragen und diakonische Aufgaben der Kirchengemeinde sowie auch die kulturelle Arbeit im Gemeindebereich unterstützt werden.
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