08. Oktober 2008
Gedenken an die Bomben-Nacht
Andacht, Prozession und Performance zum 65. Jahrestag der Zerstörung
Mehr als eine Viertelmillion Bomben fallen in der Nacht zum 9. Oktober 1943 auf Hannover. 1245 Menschen sterben, die Schäden sind unvorstellbar. Nach dieser Nacht liegt die Stadt in Trümmern. Zum 65. Jahrestag der verheerenden Bomben-Nacht soll ein rund zweistündiger Veranstaltungszyklus an die Schrecken des Krieges erinnern, der Opfer gedenken und zum Frieden mahnen. Dazu reist auch Dean Robert Grimley aus Hannovers Partnerstadt Bristol an, der ebenso wie Stadtsuperintendent Wolfgang Puschmann, Propst Martin Tenge, Oberbürgermeister Stephan Weil und Pastorin Hanna Kreisel-Liebermann während der Veranstaltung sprechen wird.
Die Erinnerung an die schreckliche Nacht beginnt am Mittwoch, 8. Oktober, um 18 Uhr mit einer Andacht in der Marktkirche. Anschließend führt gegen 18.30 Uhr eine Prozession mit Kerzen von der Marktkirche zum Mahnmal St. Aegidien, wo ab 19 Uhr „Im Zeit-Schlag“ folgt. Zu Beginn der Andacht und während der Prozession läutet im Turm der Marktkirche die Friedensglocke.
Die Erinnerung an die schreckliche Nacht beginnt am Mittwoch, 8. Oktober, um 18 Uhr mit einer Andacht in der Marktkirche. Anschließend führt gegen 18.30 Uhr eine Prozession mit Kerzen von der Marktkirche zum Mahnmal St. Aegidien, wo ab 19 Uhr die Musikperformance „Im Zeit-Schlag“ folgt. Zu Beginn der Andacht und während der Prozession läutet im Turm der Marktkirche die Friedensglocke.
Das Projekt „Im Zeit-Schlag“ hat die Künstlerin Inge-Rose Lippok zu diesem Gedenktag konzipiert und realisiert. Von ihr stammt auch die Installation „Ein-Leuchtungen“ in den Fenstern der Aegidien-Ruine.
Die Musik für „Im Zeit-Schlag“ schrieb Tatjana Prelevic, den Film drehten Alexa Thimm und Wilfried Köpke. Während der Performance singt das Vokalensemble der Musikhochschule Hannover.
Sollte es am Abend regnen, wird das Projekt "Im Zeit-Schlag" von der Aegidienkirche in die Marktkirche verlegt. Die Kerzenprozession würde dann von der Marktkirche über die Aegidienruine zurück zur Marktkirche führen.
|