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19. November 2009
Menschenrechte im Spannungsfeld

Neue Reihe im hannoverschen Haus der Religionen

Menschenrechte im Spannungsfeld zwischen universeller Geltung und kultureller Prägung stehen im Fokus des Vortrags- und Gesprächsabends, mit dem am Donnerstag, 11. Juni, eine neue Veranstaltungsreihe im hannoverschen Haus der Religionen beginnt. An insgesamt sieben Abenden (jeweils ab 19.30 Uhr) soll das Themenfeld "Die Menschenrechte und die Religionen" aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln betrachtet und diskutiert werden.

Gast der Auftaktveranstaltung ist der Direktor des Deutschen Instituts für Föderalismusforschung, Dr. Hans-Peter Schneider. "Vom Rechte, das mit uns geboren ist" hat der 71-Jährige seinen Vortrag überschrieben. Schneider ist seit dessen Gründung Leiter des Instituts, das 1992 aus der "Forschungsstelle für Zeitgeschichte des Verfassungsrechts" am Fachbereich Rechtswissenschaften der Universität Hannover hervorgegangen ist. Eine Vielzahl von Berater- und Sachverständigentätigkeiten im In- und Ausland prägt den wissenschaftlichen Werdegang des Professors für Staats- und Verwaltungsrecht.

Die Reihe wird am Donnerstag, 3. September, fortgesetzt. Gerhard Robbers (Professor für Öffentliches Recht, Kirchenrecht, Staatsphilosophie und Verfassungsgeschichte an der Universität Trier sowie Präsident des Kirchentages 2013) eröffnet die Runde mit der christlichen Sicht der Menschenrechte. Bis zum 19. November folgen die buddistische, die hinduistische, die islamische, die der Bahá'i und die jüdische Sichtweise, so dass am Ende alle im Haus vertretenen Religionen berücksichtigt sind.

Das Haus der Religionen ist das erste Projekt seiner Art in Deutschland. Gastgeberin ist die Evangelisch-lutherische Südstadtkirchengemeinde Hannover, die ihre Räume zur Verfügung gestellt hat. Träger ist der im Jahr 2008 gegründete Verein „Haus der Religionen Hannover e.V.“. Der Oberbürgermeister der Stadt Hannover, Stephan Weil, ist Schirmherr des Hauses.

Das Haus der Religionen an der Evangelisch-lutherischen Athanasius-Kirche, Böhmerstraße 8 in der Südstadt, ist mit den Stadtbahnlinien 1, 2 und 8 (Haltestelle Geibelstraße) zu erreichen.



Im Internet

Mehr über das Haus der Religionen in Hannover:

http://www.haus-der-religionen.de



Mehr über das Deutsche Institut zur Föderalismusforschung:

http://www.jura.uni-hannover.de/iff/dif-start-800.html

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