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28. Januar 2012
Konzert erinnert an die Opfer

Jüdische Musik erklingt zum Gedenktag in der Marktkirche

„Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen.“ Mit diesen Worten proklamiert der damalige Bundespräsident Roman Herzog 1996 den 27. Januar als jährlichen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Das Datum ist Anlass für ein Konzert, bei dem am Sonnabend, 28. Januar, ab 18 Uhr in der Marktkirche Hannover unter dem Titel „Musik der Berliner Synagoge“ Psalmenvertonungen von Louis Lewandowski erklingen.

Unter der Leitung von Andor Izsák, Direktor des Europäischen Zentrums für Jüdische Musik, singt die Berliner Domkantorei von Tobias Brommann an der Orgel begleitet. Ebenfalls an der Orgel spielt Martin Lüssenhop mit dem Ensemble für Synagogale Musik.

Die Ansprache zum Gedenktag hält Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil. Außerdem sind mit Beiträgen und Gebeten der stellvertretende Stadtsuperintendent Thomas Höflich, Landessuperintendentin Dr. Ingrid Spieckermann und Propst Martin Tenge beteiligt.

Der Eintritt zu dem Konzert ist frei. Spenden sind erbeten.






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