30. Dezember 2012
Mit dem Zyklus der Psalmen durch's Jahr
Chöre und Kirchenmusiker realisierten Großprojekt in der Region Hannover
Für ein Projekt von imposanter Größenordnung hat Hannovers Kirchenmusikdirektor Lothar Mohn Hunderte von Sängerinnen und Sängern aus der Region aktiviert: Sie werden an 84 Terminen über 365 Tage verteilt an 26 Orten fast alle 150 Psalmen aufführen – singen, spielen und sogar tanzen. Den Anstoß für dieses ehrgeizige Unternehmen gab „Gottesklang“, das von der EKD ausgerufene Jahr der Kirchenmusik auf dem Weg zum Reformationsjubiläum 2017.
Nach „Mozart in Hannover“, „42 Messen für die Stadt“ und der Gesamtaufführung des geistlichen Werkes von Felix Mendelssohn-Bartholdy hat Lothar Mohn für das laufende Jahr den nächsten kirchenmusikalischen Coup gelandet: „Im Leben eines Klosters werden die 150 Psalmen einmal pro Woche gebetet. Wir werden fast den gesamten Psalter über ein Jahr verteilt singen und musizieren.“ Termine für die 84 Aufführungen, bei denen zum Teil mehrere Psalmen zu hören sein werden, sind fast ausschließlich Sonn- und Feiertage. (Ein detailliertes Programm finden Sie unten auf dieser Seite als PDF zum Download.)
Orte für die Aufführungen sind zahlreiche Kirchen in der Stadt, aber auch Gotteshäuser in der Region Hannover (darunter die Klosterkirche Barsinghausen, die Michaeliskirche Ronnenberg, St. Andreas in Springe und St. Nikolai in Rinteln) sowie die Villa Seligmann an der Eilenriede und die Herrenhäuser Gärten. Zu den Interpreten gehören unter anderem das Göttinger Symphonie-Orchester, der Bachchor Hannover, der Gospelchor Canto Vivo, der Knabenchor Hannover, Andor Izsáks Europäischer Synagogalchor und Stadtkantor Ulfert Smidt. Die Auswahl der Werke und der Kreis der aktiven Musikerinnen und Musiker stehen für eine breite musikalische Vielfalt der „Psalmen 2012“.
Vorläufig letztes Konzert in dieser Reihe ist die „Orgelmusik zu Weihnachten“ am Sonntag, 30. Dezember, ab 10 Uhr in der Margarethenkirche in Gehrden. Christian Windhorst spielt eine Komposition zum Psalm 71.
Da bis dahin allerdings noch viele Wochen Zeit sind, kann es Veränderungen geben. Den aktuellen Stand des Programms finden Sie stets auf www.kirche-hannover.de
|