05. April 1999
„Die Stimme der Synagoge“ erklingt in der Marktkirche
Konzert mit Chören aus St. Petersburg und Hamburg
Ein besonderes Konzert läßt das Osterfest in der hannoverschen Marktkirche ausklingen: Unter der Leitung von Andor Izsák werden der Chor „Peter und Paul“ aus St. Petersburg sowie der Knaben und Jugendchor St. Michaelis Hamburg gemeinsam synagogale Musik des 19. und 20. Jahrhunderts singen. Das Sonderkonzert „Die Stimme der Synagoge“ beginnt am Ostermontag, 5. April, um 18 Uhr in der Marktkirche. An der Orgel wird Professor Gerhard Dickel zu hören sein.
Für das Programm hat Andor Izsák, der Leiter des Europäischen Zentrums für Jüdische Musik an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, Werke von Israel Alter (1901 – 1979; Oberkantor in Hannover), Moritz Henle (1850 – 1925; Erster Kantor in Hamburg), Samuel Lampel (1884 – 1942 ; Oberkantor in Leipzig) und Louis Lewandowski (1821 – 1894; Königlicher Musikdirektor in Berlin) zusammengestellt.
Die Musik repräsentiert die neue Form geistlicher Musik in den jüdischen Gemeinden, wie sie seit Anfang des 19. Jahrhunderts in den Synagogen erklingt. Neu war dabei die Einbeziehung der Orgel – erstmals 1810 in Seesen.
Die Karten kosten 15 Mark, ermäßigt zehn Mark. (js)
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