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24. Februar 1999
Exkursion zur Mülldeponie

Umweltausschüsse suchen Informationen vor Ort

„Grau ist alle Theorie“, weiß der Volksmund, doch die Praxis ist schmutzig – zumindest, wenn es um Abfall geht. Mit dieser Erfahrung kehrten Mitglieder der Umweltausschüsse im Evangelisch-lutherischen Stadtkirchenverband Hanno-ver von der Mülldeponie aus Altwarmbüchen zurück. Dort informierten sich die Kirchenparlamentarier unter Leitung von Stadtsuperintendent Wolfgang Puschmann über die Probleme und Abläufe im Umgang mit Müll.

Vor einem Jahr hatte sich der hannoversche Stadtkirchentag geschlossen gegen Müllverbrennung ausgesprochen. Ziel der Exkursion war jetzt, sich vor Ort über Einrichtungen, Arbeitsabläufe und Risiken der Müllendlagerung zu informieren. Als Fachleute standen den Besuchern der Entsorgungsexperte Professor Dr. Ing. Wolfgang Knobloch sowie der Leiter der Deponie, Dr. Gerhard Hamel, Rede und Antwort. Sie machten unter anderem deutlich, daß es bei aller Vermeidung, Trennung und Wiederverwertung von Abfall stets einen Rest geben wird, mit dem verantwortungsbewußt umgegangen werden muß.

Um die Alternative zur Deponierung ebenfalls vor Ort kennenzulernen, wird eine weitere Exkursion von Stadtkirchentagsmitgliedern – voraussichtlich im Mai – zur Müllverbren-nungsanlage Buschhaus führen. (js)






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