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03. Dezember 1998
Sparkurs zwingt zu neuen Wegen

Stadtkirchenkanzlei-Leiter fordert Gebäudemanagement

Ein grundlegendes neues Denken im Umgang mit kirchlichen Gebäuden mahnte der Leiter der Stadtkirchenkanzlei, Oberkirchenrat Christian Hacke, während des Stadtkirchentags an. Angesichts der nötigen Kürzungen, so Hacke, werde deutlich, daß einige Gemeinden schon jetzt an ihre finanziellen Grenzen stoßen. Sie könnten lediglich noch Pflichtausgaben wie Heizung, Reinigung, Beleuchtung und öffentliche Abgaben bezahlen. Für inhaltliche Arbeit bleibe zuwenig übrig, so Hacke.

Er bemängelte, daß die Größe der Gebäude gegenüber der Zahl der Gemeindeglieder sowie ihre technische Ausstattung im Verhältnis zu heutigen Standards zusehens aus dem Gleichgewicht geraten.

Eine genaue Beobachtung dieser Entwicklung und daraus resultierende Gegenmaßnahmen sind seine Forderungen. Dies reiche von einem bewußteren Energie-Verhalten der Nutzer über technische Verbesserungen an Heizungsanlagen und bei der Wärmedämmung bis hin zu Überlegungen, kirchliche Räume Dritten zur Mitbenutzung anzubieten, um eine bessere Auslastung zu erreichen.

Zu diesem von Hacke geforderten effektiven Gebäudemanagement gehört auch, sich im Zweifelsfall von Gebäuden zu trennen. (js)






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