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15. September 2007
Kirchen zeigen Radikalen die Rote Karte

Ökumenische Aktion zum Aktionstag „bunt statt braun“ in Hannover

„Wir zeigen Extremismus, Antisemitismus und Rassismus die Rote Karte“, sind evangelische und katholische Kirche in Hannover entschlossen. Während der Kundgebung gegen die NPD am Sonnabend, 15. September, auf dem Opernplatz sollen Tausende von Roten Karten verteilt werden. Mit ihnen können die Demonstrierenden ihr Zeichen gegen radikale, menschenverachtende Gesinnung setzen.

Gemeinsam beteiligen sich der Evangelisch-lutherische Stadtkirchenverband Hannover und die Katholische Kirche in der Region Hannover mit der Roten Karte an den Aktionen „bunt statt braun – Für Demokratie und Zivilcourage“. Mit ihnen will sich ein breites Bündnis aus Initiativen, Verbänden, Parteien, Kirchen und Organisationen für ein friedliches und freies Zusammenleben der Menschen stark machen.

„Ausländerfeindlichkeit und Intoleranz haben in unserer Stadt keinen Platz“, lautet die klare Absage, mit denen sich Menschen in Hannover in breiter Front der NPD und ihrem Wahlkampfauftakt entgegenstellen.

Während der Reden – auf dem Opernplatz ab 10 Uhr und vor der Congress Centrum ab 12 Uhr – wird es, so die Planung, Gelegenheit geben, durch das Hochhalten der Roten Karten die Ablehnung von Extremismus, Antisemitismus und Rassismus deutlich zu signalisieren.

Offen sichtbar getragen kann die knallrote Postkarte bei den Protesten am Vormittag sowie beim Fest für Demokratie am Nachmittag auf dem Trammplatz das Zeichen der Menschen werden, die sich couragiert und demokratisch gegen Extremismus, Antisemitismus und Rassismus zur Wehr setzen.






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