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09. September 2007
Starke Gegner bezwingen gehandicapte STArKIcker

Verletzungsgeschwächte Fußballer müssen auf Kirchencup verzichten

Im Vorwärtsdrang gebremst: Robust aufspielende Gegner machten den STArKIckern das Leben schwer.

Das hat nicht gereicht: Im siebten Turnier um den Kirchencup mussten sich die Fußballer aus der Stadtkirchenkanzlei gleich einer doppelten Übermacht beugen. Einerseits handicapten massive verletzungsbedingte Ausfälle die STArKIcker, andererseits konnte die ersatzgeschwächte Crew von Teamchef Thomas Ehrenberg den robust aufspielenden Gegnern kein Paroli bieten.

Schon in der Vorrunde des Turniers der kirchlichen Verwaltungsdienststellen zeichnete sich ab, dass der begehrte Pott auch im kommenden Jahr nicht in der Stadtkirchenkanzlei ausgestellt werden kann. Der sechste Rang unter zehn teilnehmenden Mannschaften war schließlich das Ergebnis, mit dem die STArKIcker vom Turnier aus Hildesheim zurückkehrten.

Schon die äußeren Bedingungen ließen den Tag für die Kicker aus der Kanzlei unter ungünstigen Vorzeichen stehen. „Bislang hatten wir zum Kirchencup immer tolles Sommerwetter“, blickte Ehrenberg beim Start der Vorrunde sorgenvoll zum grauen Himmel. Die Bedenken erwiesen sich als berechtigt, denn wenig später fiel der erste Regen, dem im Laufe des Tages noch reichlich folgen sollte. Während Spieler anderer Mannschaften wenig Rücksicht auf Gefahren für eigene und fremde Knochen nahmen, ließen es die STArKIcker bedächtiger angehen, zumal sie schon zum Turnierbeginn Ausfälle ausgleichen mussten.

Die eher defensive Spielweise schlug sich natürlich in den Ergebnissen nieder. Nachdem die Eröffnungsbegegnung gegen das Landeskirchenamt Hannover mit 1:2 verloren gegeben werden musste, sicherte sich die Verwaltungsvertretung des Stadtkirchenverbandes gegen Holzminden und die Crew aus dem Expowal jeweils die volle Punktzahl. Nachdem das letzte der vier Vorrundenspiele gegen das Berufsbildungszentrum Stephansstift die zweite Niederlage brachte, blieben in der Gruppenwertung lediglich der drei Platz und damit die Qualifikation für das Neun-Meter-Schießen. Am Ende dieses Vergleichs blieb der Ehrenberg-Equipe der sechste Rang in der Gesamtwertung.

Als Sieger verließ das Teams des Hildesheimer Andreanums den Platz an der Marienburger Höhe. Sie verwiesen die Osteroder im Endspiel mit einem 1:0 auf den zweiten Rang. Im „kleinen Finale“ setzte sich das Landeskirchenamt gegen das Stephansstift durch.

„Keine Frage, wir sind im nächsten Jahr wieder dabei“, kommentierte Thomas Ehrenberg das Ergebnis der besiegten, aber ungebrochenen STArKIcker. Die Veranstalter dürfte diese Zusicherung erleichtern, denn die Stadtkirchenkanzlei stellt nicht nur von Beginn des Kirchencups zuverlässig eine Mannschaft, sondern sorgt auch stets für Schiedsrichter. Bereits seit 2001 pfeifen Harry Greve und Rüdiger Merten als Unparteiische die engagierten Begegnungen der kirchlichen Kicker.
(js)

Bezwungen, aber ungebrochen: Im Kirchencup 2007 mussten sich die verletzungsgeschwächten STArKIcker den Gegnern beugen und den begehrten Pott ziehen lassen. (Fotos: Stever)






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