21. Oktober 2007
Aus zwei Jahren wurde ein Vierteljahrhundert
Diakonin Elke Siegmund feiert in der Lukasgemeinde 25. Dienstjubiläum
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| Mitten im Leben: Jubilarin Elke Siegmund ist zwischen Kindern voll in ihrem Element. Seit 25 Jahren prägt sie die Arbeit mit jungen Menschen in der Lukaskirchengemeinde. (Foto: privat) |
Seit einem Vierteljahrhundert prägt ihr Gesicht in der Lukaskirche die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, mit Frauen und weit darüber hinaus: Elke Siegmund. Jetzt feiert „unsere Diakonin“, wie es in der Lukasgemeinde stolz heißt, ihr 25. Dienstjubiläum.
Am 4. Mai 1982 bewarb sich Elke Siegmund um die Stelle einer Diakonin. Schon wenig später, am 9. Juni, konnte sie sich über die Zusage freuen. Ihre Arbeit nahm sie am 15. Oktober auf. Eigentlich mit dem festen Willen, nicht länger als zwei Jahre zu bleiben. Leider sei der Stadtkirchenverband nicht ganz so flott gewesen und habe im August 1983 sanft an den Dienstvertrag erinnert werden müssen, erinnert sich die damalige Gemeindeleitung. Immerhin noch vor Ablauf der geplanten zwei Jahre sei der Vertrag im Januar 1984 unterschriftsreif gewesen. Aber Elke Siegmund blieb – „Und das ist ein Glück für Lukas“, ist sich die Gemeinde einig.
Ihre schwungvolle Kinder- und Jugendarbeit, die Generationen von Kindern geprägt und zum Teil fest an Lukas gebunden hat, reicht vom Babyalter bis zu jungen Erwachsenen. Sie wird durch Höhepunkte wie Freizeiten, die Kinderbibelwoche, das Krippenspiel und besondere Gottesdienste gekennzeichnet. Die zweite große Liebe von Elke Siegmund gehört der Frauenarbeit: Frauenbibelkreis, Frauenfrühstück im Advent, Frauenübernachtung und der Kreativ-Workshop sind aus Lukas nicht mehr wegzudenken.
Es gehört konzeptionell zu ihrer Arbeit Ehrenamtliche einzubinden. Wie sie selbst stets betont, stützt sich ihre Arbeit in allen Gruppen auf das ehrenamtliche Engagement zahlreicher Jugendlicher und Erwachsener.
Neben diesen Aufgaben hat sie sich häufig der Ausbildung angehender Diakoninnen im Praktikum gewidmet. Besonderen Wert legte und legt sie in all den Jahren auf ihre eigene Fort- und Weiterbildung. Das Spektrum reicht von der Stimmbildung sowie dem Gesangs- und Gitarrenunterricht über die Prädikantenausbildung bis hin zum Studium der Sozialpädagogik, das sie im Jahr 1993 abschloss.
Wen könnte es da wundern, dass Elke Siegmund sich größter Wertschätzung der Gemeinde, des Pfarramtes, – immerhin hat sie bisher mit sieben Pastoren zusammen gearbeitet –, aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Haus und ganz besonders des Kirchenvorstands sicher sein kann? Was wäre die Lukasgemeinde ohne sie? Oder wie eine Jugendliche der „ersten Stunde“ es formuliert: „Elke ist schuld, dass wir hier hängen geblieben sind.“
Elke Siegmunds engagierte Einstellung zu Arbeit und Fortbildung kann niemand besser ausdrücken als sie selber. Im Februar 2000 schrieb sie an den Kirchenvorstand: „Nach den vielen Jahren im Beruf und langer Berufserfahrung ist es mir immer wieder wichtig, neue Impulse für meine Arbeit zu bekommen, meine jetzige Herangehensweise an die einzelnen Schwerpunkte immer wieder neu zu überprüfen, damit die Arbeit nicht zur Routine wird, sondern immer wieder neue Inhalte und Ziele gesetzt werden können.“
Natürlich wird die Gemeinde das Jubiläum mit vielen Gästen gebührend feiern, um zum 25. Jubiläum zu gratulieren und auf viele Jahre weiterer guter Zusammenarbeit anzustoßen. Dazu ist am Sonntag, 21. Oktober, während des Gottesdienstes und beim anschließenden Empfang im Lichthof Gelegenheit. (lg)
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