22. Juni 2008
Zwei Wochen zwischen Andacht und Zirkus
Abwechslungsreiches Jubiläumprogramm der Petrigemeinde
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| Erst 1902 wurde in der Kleefelder Petri-Gemeinde die Kirche mit dem prägnanten Turm gebaut. |
Jürgen Gansäuer, Matthias Brodowy, Sid Auffarth und der Kinderzirkus Giovanni: Ebenso facettenreich wie die Gästeliste ist das Programm, mit dem die Kleefelder Petri-Gemeinde vom 8. bis 22. Juni ihr 125jähriges Bestehen feiert. Tag für Tag gibt es ein abwechslungsreiches Angebot, in dem sich das lebendige Gemeindeleben ebenso widerspiegelt wie das erfolgreiche Bemühen der Organisatoren um ein attraktives Jubiläum.
Bereits am Freitag, 6. Juni, intoniert der Posaunenchor eine musikalische Einladung an alle. Ab 18 Uhr spielt das Bläserensemble auf dem Kantplatz und am Bahnhof in Kleefeld. Den offiziellen Auftakt zum 15tägigen Jubiläumsprogramm markiert am Sonntag, 8. Juni, der Abendmahls-
gottesdienst ab 11 Uh in der Petrikirche am Dörriesplatz. Die Petri Gospel Singers setzen musikalische Akzente, und mittags kann daheim die Küche kalt bleiben, weil der Gottesdienst mit einem gemeinsamen Mittagessen ausklingt.
Musik, Konzerte und Ausstellungen; Vorträge, Andachten und Gottesdienste, Rückblicke und Begegnungen, Kabarett und Zirkus sind nur einige Stichworte aus dem umfangreichen Programm, das Gemeindemitglieder und Gäste durch die zwei Wochen des Jubiläumsfestes geleiten soll. Das detaillierte Programm mit allen Terminen finden Sie unten auf dieser Seite als PDF-Datei zum Downloaden und Ausdrucken.
Noch Mitte des 19. Jahrhunderts war Kleefeld ein Dorf mit drei großen Höfen und gehörte zur Gartenkirche. Doch der Weg dorthin war für die Menschen beschwerlich, so dass Conrad Wilhelm Hase 1873/74 eine heute nicht mehr erhaltene Kapelle in Kleefeld baute. 1883 wurde die Gemeinde selbständig und beschloss neun Jahre später, eine eigene Kirche zu bauen. Die Stadt Hannover, und allen voran Stadtdirektor Tramm, suchte nach städtebaulichen Akzenten und bot einen exponierten Bauplatz am Rande der Eilenriede sowie großzügige finanzielle Unterstützung an. So entstand am stadtwärts gelegenen Eingang des neuen Wohnviertels 1902 die Petri-Kirche, die noch heute schon von weitem als markanter Orientierungspunkt wirkt und wirbt.
Eine entscheidende Erweiterung der Möglichkeiten brachte 1993 der Anbau an der Petrikirche, der in vielfältiger Aufgabenstellung das rege Gemeindeleben fördert.
Im Anbau wird es während der Festwochen täglich von 15 bis 17 Uhr ein Café geben, das ebenso zur Begegnung einlädt wie der Biergarten am Anbau, in dem nahezu täglich (Ausnahmen siehe Flyer) die Werkstatt Süd freundlich bewirtet. (js)
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