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09. Oktober 2008
Die Perlenschnur der Höhepunkte

Stadtsuperintendent Wolfgang Puschmann blickt im Stadtkirchentag zurück

Rückblick auf bewegende und bewegte Jahre: Stadtsuperintendent Wolfgang Puschmann (l.) ließ während seiner letzten Stadtkirchentagssitzung einige Höhepunkte der Amtszeit Revue passieren. Präsidentin Roseline B. Forch (r.) dankte im Namen der stehend applaudierenden Delegierten. (Foto: Stever)

Expo, Kirchentag und Fußball-WM: Drei pulsierende Großereignisse, doch da war noch mehr in den vergangenen Jahren. Stadtsuperintendent Wolfgang Puschmann nutzte den letzten Stadtkirchentag seiner Amtszeit – sie endet mit seiner Verabschiedung am 1. Adventssonntag –, um in einem persönlichen Bilderbogen die Höhepunkte seiner zehn Jahre an der Spitze des Evangelisch-lutherischen Stadtkirchenverbandes aufzureihen. Und an Highlights mangelte es nicht, wie Puschmann eindrücklich anschaulich vor Augen führte.

Gerade in einer Zeit, die von engagierten Kürzungsdiskussionen und einschneidenden Einschränkungen geprägt sei, dürften Erfolge und der Stolz auf Geschafftes nicht vergessen werden, so der Stadtsuperintendent. Er sprache von bewegenden und bewegten Jahren, die keineswegs nur von der Erinnerung an Strukturdebatten und Reformen geprägt seien. Vielmehr könne er gemeinsam mit dem Stadtkirchenverband, der rund 216 000 evangelische Christinnen und Christen in Hannover, Garbsen und Seelze vertritt, auf zahlreiche lebendige Veranstaltungen und innovative Projekte zurückblicken. Kirche war, ist und bleibt eine feste Größe im sozialen, gesellschaftlichen und kulturellen Gefüge von Stadt und Region Hannover.

Beispielhaft für die Perlenkette der Höhepunkte griff Puschmann unter anderem die Eröffnung der Wiedereintrittsstelle in der Buchhandlung an der Marktkirche, die zahlreichen Aktivitäten zur Expo, die Einrichtung der „geistlichen Musikschule“ KiKiMu (einst als Projekt Kinder, Kirche und Musik an den Start gegangen), die Hannover-Bibel, das Symposium zur demografischen Entwicklung, das Haus der Religionen sowie die Langen Nächte der Kirchen heraus. Über die öffentlich stark beachten Aktionen hinaus seien jedoch auch im Gefüge des Stadtkirchenverbandes entscheidend Weichen für die Zukunft gestellt worden – unter anderem durch Gemeindefusionen und Kooperationen von Einrichtungen.

Stehend applaudierend zollten die Delegierten des Stadtkirchentages dem scheidenden Stadtsuperintendenten am Ende ihren Respekt und dokumentierten ihren Dank. Die Präsidentin des Stadtkirchentages, Professorin Roseline B. Forch, sorgte schließlich mit einem kleinen Präsent dafür, dass Wolfgang Puschmann es im Ruhestand bei möglichen Besuchen im Parlament ein wenig bequemer hat: Ein weiches Kissen markiert künftig seinen Ehrenplatz. (js)






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