28. November 2008
Mit Begegnung und Wissen gegen Vorurteile und Angst
Beispielhafter Projekttag der IGS Mühlenberg im Haus der Religionen
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| Religion begreifen: Neben persönlichen Gesprächen hatten die Schülerinnen und Schüler auch Gelegenheit, Gegenstände aus dem Glaubensalltag der sechs Religionen kennen zu lernen. Wolfgang Reinbold (links) gab gern die nötigen Erläuterungen. (Fotos: Stever) |
So viele Schüler und Schülerinnen auf einmal kamen noch nie: Acht 8. Klassen, insgesamt 250 Jugendliche nutzen die schulinterne Lehrerfortbildung der IGS Mühlenberg zu einer Exkursion ins Haus der Religionen. Dort trafen sie auf 20 Referentinnen und Referenten aus den sechs Religionen Juden, Muslime, Bahai, Hindus, Buddhisten und die gastgebenden Christen. Die haben sich in den Räumen der Evangelisch-lutherischen Athanasius-Kirchengemeinde an der Böhmerstraße in der Südstadt für dieses beispielhafte Projekt zusammengetan.
Dürfen Buddhisten fernsehen oder Radio hören? Warum gibt es bei euch gläubige Himmelskämpfer? Warum fastet ihr? Im Unterricht hatten die Schüler Fragen vorbereitet, die sie nun loswerden konnten. „Das Gespräch und der persönliche Austausch ist der einzige Weg zu einem besseren Miteinander“, sagt der Leiter des Hauses, Pastor Dr. Wolfgang Reinbold.
„Es ist wichtig, etwas über die anderen Religionen zu wissen, damit Vorurteile und Ängste abgebaut werden können. Wichtiger noch ist es, Menschen aus anderen Religionen kennenzulernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen“, so Reinbold.
Dazu bot dieser Vormittag reichlich Gelegenheit. Am Ende hatte jeder Schüler und jede Schülerin sechs Frauen und Männer aus sechs Religionen kennengelernt und etwas darüber erfahren, wie sie heute ihren Glauben in Hannover leben.
„Das Haus der Religionen ist der ideale Ort für die Begegnung mit Vertretern verschiedener Religionsgemeinschaften“, sagt Dr. Gerhard Schmidt, der das Projekt für die IGS Mühlenberg betreut hat. „Es war ein erster guter Schritt, dem weitere folgen sollten“.
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| Kompakter Überblick: Die Dauerausstellung skizziert eine kurze Einführung in Gemeinsamkeiten und Unterschiede der sechs Religionen. |
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| Begegnung schafft Nähe: In den Gesprächsrunden trafen die Schülerinnen und Schüler auf Mitglieder aller im Haus vertretenen Religionen. Dort war auch Gelegenheit, die im Unterricht vorbereiteten Fragen zu besprechen. |
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