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19. Juni 2009
Erfolgreicher Testlauf vor historischer Kulisse

Neuartige Algenbekämpfung an der Kreuzkirche erprobt

Algen ade! Die professionelle Bekämpfung des Bewuchs an der Kreuzkirche brachte gut erkennbare Ergebnisse. (Fotos: srv)
Mit einem neu entwickelten Spezialmittel hat eine Garbsener Firma den Algenbewuchs an der Kreuzkirche in der hannoverschen Altstadt bekämpft. Mit nachhaltigem Erfolg, wie Heiko Richardt verspricht, denn Primax plus, so der Marktenname des professionellen Algen-Ex, vernichtet den Bewuchs im Keim. Da das pH-neutrale, chlor- und säurefreie Mittel auf nahezu jedem Untergrund angewendet werden kann, hatte sich der Hersteller an die Marktkirchengemeinde gewandt, um die Wirksamkeit an einem sensiblen historischen Gebäude wie der Kreuzkirche testen und belegen zu können.

Die Kreuzkirche hatte Heiko Richardt, Vertriebsleiter des Herstellers und Direktvermarkters SRV, bei einem Gang durch Hannover entdeckt. Dabei war ihm der üppige Algenbewuchs von Hannovers ältester Kirche aufgefallen. "Über den optischen Aspekt des grünen Belages lässt sich gewiss streiten. Doch auf Treppenstufen und Eingangsschwellen ist der Algenbewuchs ein Sicherheitsproblem. Die Pflanzen verwandeln sich bei Feuchtigkeit und Nässe in eine extrem glatte Fläche, auf der Besucher der Kirche leicht ausrutschen können", verdeutlicht Richardt den Handlungsbedarf.

Der Vorstand der Marktkirchengemeinde, zu der die Kreuzkirche gehört, nahm das Angebot der Garbsener Firma, deren Unternehmensschwerpunkte Reinigung-, Sicherungs- und Serviceangebote sind, an und stellte die Kreuzkirche für einen kostenlosen Probelauf des neuen Mittels zur Verfügung. Bis zu einem Jahr soll dessen Wirkung vorhalten. Zur Vorbeugung von neuem Bewuchs müsse lediglich eine verdünnte Lösung auf die Flächen aufgebracht werden.

"Üblicherweise wird Algenbewuchs bisher mit dem Hochdruckreiniger bekämpft. Das kann massive Schädigungen der Oberfläche zur Folge haben, was den Einsatz dieser aufwändigen Methode für empfindliche Materialen ausschließt", erläutert Richardt die Motivation seiner Firma, nach neuen Wegen zu suchen. Mit Primax plus könne nun ein Mittel angeboten werden, das auf der Kombination verschiedener umweltverträglicher Wirkstoffe beruhe und das ohne jegliche aggressive Substanzen auskomme. Es ist beim Umweltbundesamt gelistet und entspricht den aktuellen Biozid-Verordnungen. Da bei der Anwendung keine nennenswerten umweltbelastenden Stoffe freigesetzt würden, so der Hersteller, müssten beim Einsatz auch keinerlei Umweltschutz-, Arbeitsschutz- oder Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden.

Die Liste der möglichen Einsatzgebiete des Algen-Ex ist lang und vielfältig. Da Primax plus lediglich aufgesprüht werden muss, bevor es binnen einer knappen Woche eigenständig seine Wirkung entfalten, sind Gebäude und Verkehrsflächen ebenso wie Parks und Friedhöfe, Denkmäler und Standbilder, Wohnwagen und Boote, Gartenmöbel und Gewächshäuser im Visier der Entwickler. Selbst empfindliche Untergründe wie Marmor oder Travertin schließt die Liste der zu behandelnden Stoffe ein.

Die Erfolge des Probelaufs an der Kreuzkirche hat der Hersteller sorgfältig dokumentiert und hofft nun auf die Werbewirksamkeit dieses Einsatzes.






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