24. Juni 2010
Unter gutem Vorzeichen: Freudig erwartet und vor offenen Türen
Festlicher Gottesdienst zur Einführung von Stadtsuperintendent Heinemann
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| Predigt-Premiere: Hans-Martin Heinemann stand in seinem Einführungsgottesdienst das erste Mal als Stadtsuperintendent auf der Kanzel in der hannoverschen Marktkirche. (Fotos: Stever) |
"Natürliche Autorität" genieße der neue Stadtsuperintendent Hans-Martin Heinemann, stellte Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil fest, als er in seinem Grußwort nach dem feierlichen Einführungsgottesdienst den Spitzenrepräsentanten von rund 210000 evangelischen Christinnen und Christen in Hannover, Garbsen und Seelze willkommen hieß.
Weil würdigte den protestantischen Stadtsuperintendenten als "wichtiges Sprachrohr der gesamten Stadtgesellschaft", dessen Stimme stets beachtet und gehört werde. "Für Sie ist die Tür zum Büro des Oberbürgermeister stets sperrangelweit geöffnet", versprach das Stadtoberhaupt dem neuen Stadtsuperintendenten.
Landessuperintendentin Dr. Ingrid Spieckermann hatte Hans-Martin Heinemann zuvor in der mit rund 600 Menschen gut gefüllten Marktkirche in sein Amt eingeführt. "Mit einem breiten Wählervotum im Rücken und freudig erwartet", skizzierte die Regionalbischöfin die Rahmenbedingungen für den Neubeginn nach 18monatiger Vakanz. Die habe Superintendent Thomas Höflich "nicht verwaltet, sondern gestaltet" attestierte Propst Martin Tenge, in dessen dankbare Würdigung Höflichs andere Redner unisono einstimmten.
Hans-Martin Heinemann trete mit viel Erfahrung sein Amt in Hannover an und bringe zudem den nötigen Blick von außen mit, so Spieckermann. "Heiter, modern und fromm: So kommen Sie zu uns", zitierte die Landessuperintendentin in ihrer Begrüßung eine Schlagzeile zur Berichterstattung über den ersten Vortrag des neuen Stadtsuperintendenten vor dem Stadtkirchentag.
Beim anschließenden Empfang in der Marktkirche bot sich die Gelegenheit zu Begegnung und Gesprächen, wobei unter den vielen Gratulanten auch zahlreiche Gäste aus Wiesbaden waren. Dort hatte Hans-Martin Heinemann vor seinem Wechsel nach Hannover zehn Jahre als Dekan in verantwortlicher Position gewirkt. (js)
Das Manuskript seiner Predigt im Einführungsgottesdienst finden Sie unten auf dieser Seite unter den Fotos als PDF zum Download.
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| Auftakt: Zu seiner Einführung durch Landessuperintendentin Dr. Ingrid Spieckermann (M.) wurde Hans-Martin Heinemann von Freunden, Amtsgeschwistern und zahlreichen Mitgliedern der kirchenleitenden Gremien geleitet. |
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| Willkommen: Zahlreiche Gäste aus Hannover, Garbsen und Seelze, aber auch aus Wiesbaden nutzten den Empfang nach dem Gottesdienst zu einem persönlichen Gespräch mit dem neuen Spitzenrepräsentanten des Evangelisch-lutherischen Stadtkirchenverbandes Hannover. |
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| Vertrauter Kreis: Mit Ehefrau Edeltraud Glänzer (zur seiner Rechten) und Schwiegermutter Erika Glänzer (zur Linken) hörte Hans-Martin Heinemann die Gruß- und Willkommensworte zu seinem Amtsantritt. Stephan Weil (vorn links) versprach darin stets offene Türen zu seinem Oberbürgermeisterbüro. |
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| Gut versorgt: Am Büfett sorgten die jungen Mitarbeitenden der Werkstatt Süd für das Wohl der Gäste. |
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| Der gute Ton: Lennart Smidt, Joscha Eggers und Anseln Vollprecht (v. l.) gestalteten den musikalischen Rahmen für den Empfang in der Marktkirche. |
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| Wachwechsel: Vorgänger Wolfgang Puschmann (M.) begrüßt mit Ehefrau Sigrid (l.) den neuen Stadtsuperintendenten Heinemann. |
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