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BUNT STATT BRAUN
Unser Kreuz hat keine Haken!

Fotos: Annedore Beelte-Altwig

Stadtsuperintendent Hans-Martin Heinemann sprach als kirchlicher Vertreter auf der Kundgebung für Vielfalt und Respekt, gegen Rassismus und Gewalt.

„Unser Kreuz hat keine Haken! Das gilt im Blick auf die Gewalt: wer andere mit Angst und Schrecken bedroht, will sie in Wirklichkeit nur unterdrücken und sich aufgeilen an der eigenen Macht. Wir wollen keine Welt und keine Stadt, in der Menschen ihre Meinung aus Angst nicht mehr äußern, weil man sie mit Prügeln und roher Gewalt terrorisiert.

Unser Kreuz hat keine Haken! Das gilt im Blick auf den Glauben. Wir wollen Teil einer Zivilgesellschaft sein, in der nicht nur wir Christen uns in aller Freiheit versammeln können und unsere Gottesdienste feiern, sondern auch Bürgerinnen und Bürger anderen Glaubens: Juden und Muslime, Hindus und Bahais, Buddhisten und Schwestern und Brüder aus anderen Communities. Mit allen wollen wir das Leben unserer Stadt frei und friedlich teilen. Auch mit denen, die sich als Atheisten verstehen, als Freidenker, als Menschen ohne religiöses Bekenntnis. Die Kritik, die wir durchaus untereinander und aneinander haben, darf doch nicht zum Freibrief für Hetzjagden werden! Unser Widerstand gegen Rassismus und Gewalt ist deshalb eindeutig und ohne Wenn und Aber.

Unser Kreuz hat keine Haken! Das gilt nicht zuletzt im Blick auf alle Alleinvertretungsansprüche. Das Christentum hat mühsam gelernt und muss es bleibend immer wieder neu üben: die Liebe zum eigenen Glauben, die feste eigene Überzeugung gibt niemandem das Recht, nur deshalb über andere triumphieren zu wollen. Jesus von Nazareth hat mehr als einmal in der Bibel den Glauben von Fremden bestaunt und gewürdigt. Wer das Gegenteil behauptet, hat das Neue Testament nicht wirklich gelesen. Wir erwarten von uns selbst und auch von allen anderen Religionen den Verzicht auf Alleinvertretungsansprüche und auf alle Gewalt“. Auszug aus der Rede am 15. November 2014 im Rahmen der Kundgebung in Hannover an der Gosierede.

Fotos: Annedore Beelte-Altwig







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