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Der Stadtkirchenverband kämpft mit großen Herausforderungen
Stadtkirchentag verabschiedet Doppelhaushalt 2015/16 - Ausgleich ist nur mit Geld aus den Rücklagen möglich

Superintendent Thomas Höflich
In großer Einmütigkeit hat der Stadtkirchentag während seiner adventlichen Sitzung den Doppelhaushalt des Evangelisch-lutherischen Stadtkirchenverbandes für 2015 und 2016 verabschiedet. Mit einem jährlichen Volumen von jeweils mehr als 65 Millionen Euro kein leichter Brocken. Und angesichts der Rahmenbedingungen kein festlicher Akt. Denn in den kommenden beiden Jahren werden jeweils anderthalb Millionen Euro aus den Rücklagen des Verbandes entnommen werden müssen, um die Haushalte ausgleichen zu können. Das kommt nicht überraschend, ist aber deshalb nicht weniger schmerzhaft.

Wie "Schiff in schwerer See", das mit großen Herausforderungen kämpft, sieht Stadtsuperintendent Hans-Martin Heinemann den Verband in der aktuellen Situation, "doch wir können die Fahrt überstehen, wenn wir eine starke Frau- und Mannschaft sind." In seinen Vormerkungen zum Haushalt umriss Heinemann auch Gründe für die akute Lage: "Wir hatten gehofft, mit der Umsetzung der Kürzungsvorgaben weiter vorangeschritten zu sein. Doch Strukturveränderungen brauchen ihre Zeit und folgen nicht immer gradlinig unseren Wünschen."

Als "Fortschreibung der begonnenen Planungen" skizzierte Superintendent Thomas Höflich als Vorsitzender des Finanzausschusses des Stadtkirchenvorstandes das einige hundert Seiten mächtige Finanzpapier, mit dem auch der Wechsel zur Form der "doppelten Buchführung", kurz Doppik, vollzogen wird. "Keine leicht verdauliche Lektüre", gestand Höflich. Zumal "die Entnahmen aus Ergebnisreserven ebenso schmerzhaft sind wie aus Rücklagen", so seine humorige Randbemerkung zu neuen Haushaltsformalien.

Nötig ist dieser Griff in den Säckel jedoch, um in den Jahren 2015 und 2016 alle Verpflichtungen erfüllen zu können. Deutlich werde daran, so Höflich, dass die begonnenen Neu- und Umstrukturierungen mit Nachdruck weiter verfolgt werden müssen. Daher enthalte der Etat auch erstmals Sperrvermerke, ein Haushaltsinstrument, um gegenüber Einrichtungen im Notfall nicht umgesetzte Kürzungsvorgaben sanktionieren zu können.

In der kurzen Stellungnahme des Vorsitzenden des Finanzausschusses des Stadtkirchentages, Dr. Hans-Georg Melchers, wurde deutlich, wie intensiv und kooperativ bei den Vorbereitungen für die Haushaltssitzung beraten, diskutiert und abgewogen worden ist. Melchers Empfehlung, den Haushalt wie vorgelegt zu verabschieden, folgten die Delegierten nach kurzer Aussprache mit nahezu geschlossener Zustimmung.

Superintendent Höflich bestätigt

Einig waren sich die Mitglieder des Stadtkirchentages auch zum zweiten Schwerpunktthema des Abends: Thomas Höflich, Superintendent im Amtsbereich Süd-Ost und stellvertretender Stadtsuperintendent, sieht laut den Buchstaben des Gesetzes dem Ende seiner zunächst auf zehn Jahren begrenzten ersten Amtszeit entgegen. Diese wird nun im Einvernehmen mit dem Vorstand "seiner" Kirchengemeinde Petri und Nikodemus in Kleefeld unbefristet verlängert. Thomas Höflich (Jahrgang 1957) ist seit dem 1. September 2005 im Stadtkirchenverband tätig - unter anderem als Vorsitzender des Ausschusses für Gebäudemanagement. (js)







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