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Hans-Martin Heinemann
Dekan Hans-Martin Heinemann wird der neue Stadtsuperintendent für den Evangelisch-lutherischen Stadtkirchenverband Hannover. In seiner Sitzung am 10. März 2010 wählte der Stadtkirchentag den 56jährigen Wiesbadener im zweiten Wahlgang mit großer Mehrheit.

Im Januar 2010 hatte sich der Wahlausschuss des Stadtkirchentages auf zwei Kandidaten verständigt, denen der Kirchenvorstand der Marktkirchengemeinde in Hannover und die Stadt Hannover als Patronin zugestimmt haben. Neben Heinemann war auch Pastor Dr. Bernd Schwarze aus Lübeck angetreten, um sich an die Spitze des rund 210.000 Mitglieder starken Verbandes wählen zu lassen. Nach den Aufstellungspredigten beider Bewerber im Februar und der Befragung am 10. März im Stadtkirchentag fiel die Wahl auf Heinemann.

"Wir freuen uns und sind froh, Sie demnächst an unserer Spitze zu haben", hieß der amtierende Präsident des Stadtkirchentages Matthias Hoyer, den gewählten Hans-Martin Heinemann willkommen. "Wir hoffen auf Ihre Energie und Ideen für unsere Zukunftsprozesse", skizzierte Hoyer die Erwartungen des Verbandes an seinen neuen Spitzenrepräsentanten.

Heinemann leitet als hauptamtlicher Dekan das Evangelische Dekanat Wiesbaden mit seinen 43 Kirchengemeinden in der hessischen Landeshauptstadt und deren angrenzenden Landkreisen. Er trägt die Personalverantwortung für rund 80 Pastorinnen und Pastoren sowie für rund 30 Mitarbeitende. Sein berufliches Engagement gilt der Schärfung des Profils der evangelischen Kirche in Wiesbaden und der Region sowie der Entwicklung des Wiesbadener Dekan-Amtes, das mit einem Dekan und drei Prodekanen der Struktur des Stadtkirchenverbandes Hannover ähnlich ist.

Heinemann studierte evangelische Theologie an den Universitäten in Frankfurt a.M. und in Marburg. Sein Vikariat absolvierte der in Watzenborn-Steinberg Geborene von 1977-1979 in den Vogelsberggemeinden Lehrbach und Erbenhausen. 1979 die Stephanuskirche in Wiesbaden seine erste Pfarrstelle. Von 1982 bis 1990 war Heinemann Stadtjugendpfarrer in Wiesbaden. In dieser Zeit initiierte er zentrale Jugendgottesdienste, entwickelte die Partnerschaftsarbeit mit DDR-Jugendpfarrern weiter und unterrichtete Religion an Wiesbadener Oberstufen. Ab 1991 war er als stellvertretender Dekan in Wiesbaden tätig, bevor er 2000 Dekan wurde.

Hans-Martin Heinemann liest in seiner Freizeit neben theologischer Literatur gerne Krimis, widmet sich seinem geliebten Griechenland, hört und würde gern mehr Musik machen. Bereits als Student absolvierte er eine Orgelausbildung. Er ist verheiratet mit Edeltraud Glänzer und hat drei Kinder.







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