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| Über den Dächern von Hannover: In rund 57 Metern Höhe wurde die Arbeitsplattform zur Uhrenwerkstatt. |
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Nun glänzen die Zeiger der Zeit wieder: Frisch vergoldet und ein letztes Male poliert wurden jetzt die Zeiger an der Uhr auf der Nordseite des Turms der hannoverschen Marktkirche installiert. Wochenlang hatte für das rund drei Meter durchmessende Zifferblatt weder Stunde noch Minute geschlagen, nachdem die Wellen des Uhrwerks, auf dem die Zeiger stecken, festgelaufen war. Die notwendige Reparatur wurde genutzt, um die beiden Zeiger sowie die Sonne in der Mitte ebenfalls aufzuarbeiten und schließlich neu zu vergolden.
Doch nicht nur nach außen macht die Turmuhr eine gute Figur. Die auf Turmuhren spezialisierte Firma Korfhage aus Melle hat auch hinter der Fassade ganze Arbeit geleistet. Ebenso wie auf der Südseite des Turmes, wo die Uhr vor sechs Jahren nach einem schweren Schaden im Sturm Kyrill saniert werden musste, wurde nun auch die Nord-Uhr so modifiziert, dass sie nun von einem eigenen Elektromotor angetrieben wird. Eine zentrale Uhrensteuerung kontrolliert die Antriebe per Impuls.
Rund 5000 Euro hat es sich die Marktkirchengemeinde kosten lassen, die Zeichen der Zeit nach Norden hin sichtbar zu machen. Mit einem Zuschuss beteiligt sich die Landeshauptstadt Hannover. (js)
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